Aktuelles im Januar

Liebe Mitglieder,

sind das jetzt die guten alten Zeiten, von denen wir in 30 Jahren sprechen werden? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber, es gibt viel Positives zu berichten aus der Reiterszene und es gibt die ein oder andere Baustelle. 

Das Jahr 2026 hat begonnen und es heißt zwar, nichts ist so beständig wie der Wandel, dennoch lassen Sie uns den Wandel selbst in die Hand nehmen zum Wohle unserer Pferde.

Um die Reiterwelt in Betrieb zu halten, benötigen wir einige wichtige Komponenten. Zum Beispiel funktionierende Vereine, wirtschaftlich arbeitende Betriebe und selbstverständlich eine gute bis erstklassige Ausbildung.

Bei den Vereinen ist es wichtig, dass im Vorstand Führungspersönlichkeiten sind, denen das fachliche Wissen nicht fremd ist und die begeistern und motivieren können. Den Einsatz im Ehrenamt ist immer weniger selbstverständlich. Letztendlich lebt ein Verein auch vom freiwilligen Einsatz der Mitglieder.

Bei den Betrieben ist die Wirtschaftlichkeit ein wesentlicher Punkt, den es immer schwieriger wird erhalten zu können. Wir sehen uns mit mit Kostenexplosionen im Bereich Energie und Futter konfrontiert. Und mit den Kosten der vielen kleinen Reparaturen, die täglich anstehen.

In der Ausbildung muss man nichts neu erfinden. Es reicht völlig, wenn man auf der Höhe der Zeit ist und sich viel mit kompetenten Kollegen austauscht, damit man das Bewährte auch präsent hat. 

Die Ausbildung ist unsere große Freude und unsere Leidenschaft. Gibt es etwas Schöneres, als ein Pferd, das an seinen Aufgaben wächst? Wenn ein Pferd besser wird und die berechtigte Hoffnung besteht, dass es immer noch besser werden wird – dann ist das einfach ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Aber erreichen lässt sich das nur durch eine fundierte Ausbildung. Und da haben wir glücklicherweise unsere klassische Reitlehre innerhalb unserer dualen Berufsausbildung, die in der Welt einmalig ist und uns durch Situationen jeglicher Art begleitet, Lösungen bietet und Immaterielles Kulturerbe geworden ist. Unter anderem weil es den Pferden bei dieser Ausbildung außerordentlich gut geht.

Schön wäre es, wenn sich die Sichtweise auf die Leistungen während eines Turniers von Reiterinnen und Reitern, Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Richterinnen und Richtern immer mehr annähern. Gemeinsame Projekte könnten da helfen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026, dass es Ihnen gelingt, für die Probleme unserer Zeit die richtigen Lösungsansätze zu finden.

 

Herzlichst Ihr
Burkhard Jung
BBR-Ehrenpräsident

 

Springen

Treffen in Münster

Die DRFV-Fachgruppe Springen lädt ein zur Jahrestagung am 
10. Januar 2026 in Münster. 

Wie stellt sich die Fachgruppe in Zukunft auf? Wie sollten die Aktiven auf Skandale reagieren? Und wie kann man die Turnierlandschaft positiv unterstützen? 

Um diese Fragen soll es bei dem Treffen gehen. 

Anmeldungen per E-Mail an den Vorsitzenden Jan Wernke: 
jw@sportpferde-wernke.de

Fachgruppe Springen → 

Bundesvereinigung der Berufsreiter

Meisterprüfung 
Teil 2 und 3

Noch bis zum 15. Januar läuft die Anmeldefrist für den Pferdewirtschaftsmeisterlehrgang Teil 2, Betriebs- und Unternehmensführung, sowie Teil 3, Berufsausbildung und Mitarbeiterführung, in Warendorf für angehende Meisterinnen und Meister der Fachrichtungen Klassische Reitausbildung, Spezialreitweisen und Pferderennen. 

Die Termine für Teil 2: 
17. - 27. März 2026 (Präsenz) 
4. - 13. Mai 2026 (Online) 
18. - 20. Mai 2026 (Präsenz) 
21. Mai 2026 (schriftliche Prüfung)

Die Termine für Teil 3.

Alle Infos → 


Bundesvereinigung der Berufsreiter

Cool in die Prüfung

Das März-Thema bei BBR Azubi Fit, das monatliche kostenfreie Online-Seminar für Auszubildende Pferdewirte aller Fachrichtungen zur Unterstützung in der Ausbildung, lautet „Cool in die Prüfung“, am 2. März. Referentin ist Janne Sosath-Hahn.

Die Seminare finden immer am ersten Montag des Monats von 19 bis 20.30 Uhr über Zoom statt. 

Weitere Infos → 

Bundesvereinigung der Berufsreiter

In Zukunft Pferdewirt?

Interesse am Beruf Pferdewirt? Beim Informationstag am 28. März im Reiterzentrum Franken in Ansbach gibt es die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren.Die BBR steht in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und dem Staatlichen Berufsschulzentrum Ansbach Rede und Antwort. Es geht um die Anforderungen an Auszubildende, den Ablauf eines Arbeitstages, Aufgaben, Ausbildungsvertrag, gesetzliche Bestimmungen, die Berufsschule und Verdienstmöglichkeiten. Außerdem kann vor einer Testkommission vorgeritten/vorgemustert werden. Alle diejenigen, die daran denken, diesen Beruf zu erlernen, sind dazu – mit ihren Eltern – herzlich eingeladen.

Alle Infos → 

DRFV/BBR

Vorsicht Betrugsmasche!

Ein Mitglied hat uns auf eine Betrugsmasche per Telefon aufmerksam gemacht, die offensichtlich vor allem landwirtschaftliche Betriebe ins Visier nimmt und seit dem Frühjahr praktiziert wird: Mitarbeiter der SEO Medien GmbH führen unter dem Vorwand einer Umfrage zum Thema „Google Maps-Standortabfrage“ ein Gespräch und stellen später vermeintliche Dienstleistungen in Rechnung. 

Weiterer Betrugsversuch: Vor kurzem waren BBR-Rechnungen im Umlauf mit gefälschten Kontodaten. Die Rechnungen sahen täuschend echt aus.

Seien Sie vorsichtig und wachsam!

Auch der Landwirtschaftsverband warnt:

Betrugsmasche → 

Bundesvereinigung der Berufsreiter

Sportpferde-Fütterung

In dem Online-Seminar „Fütterungscontrolling für Sportpferde“ am 23. Februar steht die Überwachung und Anpassung der Futterration im Fokus. Dabei geht Referent Prof. Dr. Heiner Westendarp von der Hochschule Osnabrück auf die Überprüfung der Futterqualität anhand verschiedener Kennzahlen ein sowie auf das Controlling am Pferd mittels Körperkondition, Kot, Harn, Haare und Blut und bespricht neueste Erkenntnisse aus der Forschung. 

Wertvolle Tipps zur direkten Umsetzung des Fütterungscontrollings im eigenen Betrieb runden das Seminar ab.

Alle Infos → 

Bundesberufsreitertag 2026

Welcome to Aachen

Am 14. und 15. März 2026 lädt die Bundesvereinigung der Berufsreiter gemeinsam mit dem Deutschen Reiter- und Fahrer-Verband und seinen zehn Fachgruppen aller Pferdedisziplinen nach Aachen ein zum Bundesberufsreitertag 2026. 
Das Thema: „Klassische Ausbildung macht Spitzensport möglich“.

Der Samstag startet um 9.30 Uhr mit der DRFV-Mitgliederversammlung. Um 11 Uhr beginnt die Mitgliederversammlung der Fachgruppe Bundesvereinigung der Berufsreiter. Beide Versammlungen sind offen für alle Interessierten. Anschließend stehen verschiedene kurzweilige, interessante Vorträge auf dem Programm.

Nachmittags gibt es bei einem World Café die Möglichkeit, die Arbeit der zehn DRFV-Fachgruppen kennenzulernen, verschiedene Themen zu diskutieren und sich auszutauschen. Parallel dazu findet eine Führung über das CHIO Aachen Turniergelände statt. Der Tag klingt dann bei einem gemeinsamen DRFV/BBR-Abend aus.

Am Sonntag sind Reiterinnen und Reiter sowie Ausbilderinnen und Ausbilder eingeladen zu einem Podiumsgespräch über Pferdeausbildung im Allgemeinen und ihre Aachen-Ritte im Besonderen. Anschließend zeigen sie bei einer Praxisdemonstration ihre Credos der Ausbildung. Dabei sind u.a. die Ausbilder-Reiter-Duos Hubertus Schmidt und Katharina Hemmer, Jérôme Robiné und Konstantin Harting, eine Meute mit ihrer Equipage und ein Vierspänner. 

Anmeldung → 

Gut versichert

Altersvorsorge für Selbstständige

Viele selbstständige Pferdewirtinnen und Pferdewirte sowie Pferdewirtschaftsmeisterinnen und -meister stehen früher oder später vor der gleichen Frage: Wie sichere ich mein Alter ab – steuerlich sinnvoll, flexibel und ohne Risiko? Eine klassische Direktversicherung steht meist nicht zur Verfügung. Für Selbstständige bietet sich daher eine clevere Lösung an: die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt. 

Was ist die Rürup-Rente? Das ist eine staatlich geförderte Form der Altersvorsorge – besonders interessant für Selbstständige und Freiberufler. Die Beiträge können jährlich bis zu 28.000 Euro (Stand 2025) steuerlich geltend gemacht werden – bei Verheirateten sogar bis zu 56.000 Euro. Die Auszahlung im Rentenalter erfolgt als monatliche Leibrente. Ein Leben lang. 

Sie bietet:

• Steuerersparnis bereits ab dem ersten Beitrag 
• Insolvenzsichere Rücklagenbildung. Das Guthaben ist nicht pfändbar. 
• Lebenslange garantierte Rente 
• Flexible Beitragshöhen, anpassbar an die jeweilige Einkommenssituation 
• Möglichkeit zur Kombination mit Berufsunfähigkeitsversicherung 

Schütz & Thies Versicherungskontor KG berät Selbstständige aus der Reitsportszene – vom Einzelunternehmer bis zur Pferdeschule – und entwickelt maßgeschneiderte Versorgungskonzepte auf Basis der Rürup-Rente. Auch eine Kombination mit Risikoabsicherung (z. B. Berufsunfähigkeit) ist möglich – mit staatlicher Förderung.

Schütz & Thies → 

Deutsche Schleppjagdvereinigung

Die erste Begegnung: Meute und Wolf

Seit Jahren wird dieser Moment von den Meutehaltern in der Deutschen Schleppjagdvereinigung (DSJV) mit Sorge erwartet. Jetzt ist sie eingetreten: die erste Begegnung einer Hundemeute mit einem Wolf. 

Passiert ist: (noch) nichts. 

Erlebt hat die Begegnung Egbert v. Schultzendorff mit den Hunden der Niedersachsenmeute in dem Übungsgelände der Meute im niedersächsischen Dorfmark. Der erste Vorsitzende der DSJV hat zwar sein Masteramt abgegeben, ist aber weiterhin beim täglichen Bewegen der Hunde involviert. Er war unterwegs mit 15 Foxhounds und in einer Gruppe von acht Reitern, auf dem Rückweg von Wense nach Dorfmark, bei der Annäherung an die Wiese mit dem sogenannten Hundert-Meter-Hindernis, das fast alle Jagdreiter in Norddeutschland kennen. In etwa 60 Metern Entfernung kreuzte ein Wolf die Wiese, die Hunde bewegten sich bei den Reitern locker noch in einem lichten Waldstück. „Ich habe laut gerufen und der Wolf hat sich umgedreht und getrollt in die Richtung, aus der er gekommen war. Die Hunde sind bei ständiger Ansprache gehorsam bei mir geblieben, als ich ebenfalls abgedreht bin.“ 
Auch als v. Schultzendorff die Hunde am folgenden Tag erneut zu der Stelle führte, zeigten sie keinerlei Zeichen der Beunruhigung. 

Was heißt das jetzt? Sind die Sorgen überbewertet gewesen? Dr. Michael Weiler, Verbindungsmann der DSJV zu den „grünen“ Jägern und erklärter Fachmann im Hinblick auf das Auftreten des Wolfes in Deutschland, sagt: „Nein. Die Sorge besteht weiter, ganz sicher, falls es zu einer solchen Begegnung kommt, wenn die Hunde auf der Schleppe sind oder gerade eben noch waren. Dann zieht ein einzelner Wolf sicherlich den Kürzeren, aber der Master hat sich damit strafbar gemacht.“ Daran ändert sich seiner Ansicht nach auch noch nichts durch die Tatsache, dass der Wolf jetzt in das Jagdrecht aufgenommen werden soll.

Petra Schlemm

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Impressum

Herausgeber: Deutscher Reiter- und Fahrer-Verband (DRFV) und Bundesvereinigung der Berufsreiter (BBR) im DRFV

Verantwortlich für den Inhalt: Hubertus Schmidt, Fabian Scholz, Hannes Müller

Geschäftsführer/in: Fabian Scholz (DRFV), Carolin Lux (BBR)

DRFV e.V.
Münsterweg 57
48231 Warendorf

Kontakt: 
info@drfv.de, 0160-5815866
geschaeftsstelle@berufsreiterverband.de, 05423-9516606

Amtsgericht Münster
Vereinsregister-Nr. 60977

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