Der Islandpferdehof Almetal ist ein durch den IPZV geprüfter Fünf Sterne-Pensionspferdebetrieb und Ausbildungsbetrieb für Pferdewirte in den Fachrichtungen Spezialreitweisen (Gangpferde), Pferdezucht sowie Pferdehaltung und Service.
Es gibt einen großen Reitschulbetrieb, Pensionspferdehaltung, 25 Hektar Grünlandbewirtschaftung und im Betrieb wird gezüchtet. Rund 100 Isländer leben auf dem Islandpferdehof in Offenstall- und Weidehaltung, 60 am Hof und rund 40 Zucht- und Jungpferde auf der Außenstelle Volkehof. Es gibt eine Reithalle, eine Ovalbahn, ein Dressurviereck, ein Roundpen und Reitwege sowie überdachte Putzplätze, Waschständer, Extrapaddocks und sechs Boxen.
Regina Eckert ist Pferdewirtschaftsmeisterin, IPZV Trainerin A, IPZV Jungpferdebereiterin, API-Prüferin, Hestadagarrichterin und Mitglied der Prüfungskommision für Pferdewirte. Sie bildet angehende Pferdewirtinnen und Pferdewirte seit 2011 aus, von zwölf Azubis haben fünf mit Auszeichnung abgeschlossen, und führt den Betrieb mit Carsten Eckert, internationaler Sportrichter und IPZV Sportrichter, Teamchef deutschen Equipen.
Zu den Hauptaufgaben der drei Auszubildenden gehören das Versorgen, Füttern und die Pflege der Pferde und Stallungen, Weidemanagement, die Zuchtplanung, Unterstützung im Kinderreitschulbetrieb, vor allem in der Reitvorschule und bei den Voltigierkindern, die Betreuung der Pensionspferde, Kundenbetreuung und Ausbildung der selbst gezüchteten Isländer.
„Mir als Ausbilderin ist erst mal wichtig, auch wenn es sehr plakativ ist, dass Pferdewirt kein Beruf ist, sondern eine Berufung. Außerdem lege ich großen Wert darauf, dass unsere Azubis vielseitig ausgebildet werden, dass sie sich nicht auf einen Bereich spezialisieren, sondern sich in allen Lebenslagen zu helfen wissen, beruflich handlungskompetent sind und alles geregelt bekommen, auch wenn ich mal nicht da bin“, betont Regina Eckert. „Deshalb schicke ich meine Azubis in Haltung und Service auch regelmäßig zu meinem Kollegen mit Warmblutpferden, so kommen sie auch klar, wenn sie nicht 1,40 Meter fürs Longieren auftrensen sollen, sondern 1,70 Meter.“