Aktuelles im Juli

Liebe Mitglieder,

ich freue mich, mich in meinem neuen Amt als BBR-Delegierte Baden-Württemberg für den Beruf und mein Herzensthema einsetzen zu können: die vielseitige Grundausbildung. Ich empfinde das vielseitige Training als Grundvoraussetzung für gutes Reiten, weil es mehr Lösungsansätze bietet. Wenn man die Möglichkeit hat, ein Pferd in alle Richtungen zu unterstützen und auszubilden, kann man es sich selbst entwickeln lassen. Man ist ein Stück weit flexibler und toleranter, als wenn man nur ein einziges Ziel vor Augen hat. 
Leider entwickelt es sich immer mehr in die Richtung, dass sich Reiterinnen und Reiter früh spezialisieren.

Das Grundthema sind meiner Meinung nach die Schulbetriebe. Es gibt (zumindest im Süden) zu wenige Betriebe, die vielseitig ausbilden, zu wenige geeignete Schulpferde, die springen können, geschweige denn im Gelände geritten werden können. Und es gibt zu wenig ausgebildetes Personal. Immer weniger Kolleginnen und Kollegen trauen sich zu, Unterricht im Geländereiten zu geben, weil die Expertise und die Erfahrungen fehlen. 

Wir als BBR sind dabei, Konzepte zu erarbeiten, die die vielseitige Grundausbildung wieder mehr in den Vordergrund stellen. Sowohl in den Schulbetrieben als auch in der Berufsausbildung. In dem Seminar zu Reitschulen sind wir in den Austausch mit Betriebsleiterinnen und -leitern gegangen, um u.a. Reitschulkonzepte zu erstellen zu vielseitiger Grundausbildung und wie man beispielsweise Anfänger wieder mehr ans Springen heranführt. 

Meine Vision ist, dass es wieder normal ist, über einen Baumstamm zu springen – für einen Azubi genauso wie für einen Reitschüler – und jedes Pferd sollte die vielseitigen Grundlagen beherrschen!

Ich wünsche mir, dass die Vielseitigkeit wieder dazugehört, für Reiter und Pferde und ich möchte mich dafür einsetzen, dass wieder mehr Fokus auf die vielseitige Grundausbildung gelegt wird.

 

Herzlichst Ihre
Corinna Rapp
BBR-Delegierte
Baden-Württemberg

 


Fachgruppe Fahren

Neuwahlen im Vorstand

Zur Jahrestagung 2026 trifft sich die Fachgruppe Fahren am 10. und 11. Oktober im nordhessischen Herbstein auf der Anlage von Pferdewirtschaftsmeister Heinrich Brähler, der selbst nicht nur bis S-Dressur erfolgreich ist, sondern auch seine Pferde vor dem Wagen ausbildet. 
Besonders gespannt sein dürfen die Teilnehmer auf die Diplom-Agrarwissenschaftlerin und Pferdewirtin Ulrike Sahm-Lütteken. Sie wird in Theorie und Praxis darstellen, wie das Exterieur eines Pferdes seinen Ausbildungsweg und seine Fahreigenschaften bestimmt. Rainer Bruelheide, der DOKR-Fahrausschuss-Vorsitzende, wird über den nationalen und internationalen Turniersport und die Neuerungen bei „Pferdesport Deutschland“ (FN) berichten. Bei der Mitgliederversammlung der Fachgruppe stehen Vorstandswahlen an. Der FG-Vorsitzende Rolf Schettler steht nicht mehr zur Wiederwahl.

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Bundesvereinigung der Berufsreiter

Azubi-Stützpunkttraining

Wer in der Ausbildung zum Pferdewirt oder zur Pferdewirtin ist und sein Wissen in der Praxis vertiefen, sich mit anderen Auszubildenden austauschen und von erfahrenen Pferdewirtschaftsmeistern lernen möchte, ist beim neuen BBR-Format „Azubi-Stützpunkttraining“ in Schleswig-Holstein/Hamburg genau richtig! Unter der Leitung von Susanne Krohn und mit Unterstützung von Katharina von Loga gibt es einmal im Monat praxisnahe Unterrichtseinheiten zu ausbildungsrelevanten Themen. Das Angebot richtet sich an Auszubildende Pferdewirte aller Fachrichtungen.
Die ersten Themen: 

29. Juli Auftakttreffen bei Susanne Krohn und Dressurreiten

26. August Springgymnastik bei Katharina von Loga

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Bundesvereinigung der Berufsreiter

Vielfalt Pferd: Infoabend zum Pferdewirt

Beim BBR-Informationsabend am 17. September im Rahmen der Aktionswoche Vielfalt Pferd erzählen Pferdewirte, Pferdewirtschaftsmeister sowie Ausbilder und Azubis über ihre Arbeit mit den Pferden und die täglichen Aufgaben im und rund um den Stall. Es werden Personen für alle Fachrichtungen ihre Arbeit darstellen und berichten, was ihnen an daran gefällt. Im Anschluss ist Zeit für Fragen! Der Link zum Seminar wird nach Anmeldeschluss an die Teilnehmer versandt. 

Hinweis: Am 18. November findet ein weiterer Online-Berufsinformationsabend statt. 

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Bundesvereinigung der Berufsreiter

So geht Reitunterricht

Guter Reitunterricht ist Handwerk und mehr als die halbe Miete im Leben einer Berufsreiterin und eines Berufsreiters. Für Auszubildende Pferdewirtinnen und Pferdewirte ist das Unterrichten einer der wichtigsten Prüfungsbereiche ihrer Abschlussprüfung. Worauf es beim Reitunterricht ankommt, darum geht es in dem Lehrgang vom 23. bis 25. September bei Daniel Weinrauch und Rolf Grebe in Langenfeld für alle Mitglieder der BBR und der DRFV-Fachgruppe Amateurausbilder.

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Bundesvereinigung der Berufsreiter

GOT-Umfrage: Ihre Meinung zählt

Die Diskussionen um die gestiegenen Tierarztkosten brechen nicht ab. Nun sind Sie als Pferdebesitzer aufgerufen, Ihre Erfahrungen direkt in eine bundesweite Online-Befragung einzubringen.

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DRFV/BBR

Equitag 2026

Am 27. und 28. Oktober dreht sich im Landgestüt Moritzburg im Spezialseminar „Equitag 2026“ alles um Zucht, Haltung und Bewertung von Pferden. Es geht u.a. um Zuchtplanung, die Zukunft der deutschen Zucht, das schwere Warmblut, Röntgenleitfaden 2026, und die Einzäunung Pferdeweiden.

Der Equitag 2026 richtet sich an alle, die beruflich oder privat mit Pferdesport und -zucht verbunden sind.

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Bundesvereinigung der Berufsreiter

Seminare für Reitbetriebe und Reitschulen

Das BBR-Online-Seminar zur Zukunft der Reitschulen war ein voller Erfolg und das Thema sehr gefragt. Daher hat das BBR-Team weitere Seminare zu dem Thema in Angriff genommen. In Zusammenarbeit mit „Pferdebetrieb“ wird es im Herbst/Winter drei Live-Online-Seminare geben mit Dr. Werner Schade zu den Themen „Grundlagen moderner Betriebsführung – Klarheit in Zahlen und Struktur“ (14.10.), “Chancen durch Digitalisierung für Pferdebetriebe” (12.11.) sowie „Finanzen im Betrieb – Controlling als Erfolgsinstrument“ (8.12.). 
BBR-Mitglieder erhalten lohnenswerte Rabatte. Darüber hinaus sind weitere Seminare zum Thema Reitschulen in Planung. 
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Equestrian Educational Network Student Competition

Zwei deutsche Pferdewirtinnen vorn

Ein spannendes Wochenende haben die Profis in Saumur hinter sich, wo der europäische Berufswettbewerb ausgetragen wurde. Genauer die „Equestrian Educational Network Student Competition“. Zwei deutsche Pferdewirtinnen mischten vorne mit: Viktoria Sebastian war Teil des Siegerteams gemeinsam mit einer norwegischen und einer französischen Kollegin. Team-Zweite wurde Benita Bieler mit einer Schwedin und einer Französin.

Viktoria Sebastian (Klassische Reitausbildung, Ausbilder: Diethelm Löckenhoff/Mettmann) gewann letztes Jahr den Bundesberufswettbewerb. Benita Bieler hat im Haupt- und Landgestüt Marbach gelernt und war beim Bundesberufswettbewerb Team-Siegerin und Zweite in der Einzelwertung.

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Deutsche Schleppjagdvereinigung

Internationale Jury zur Junghundeschau

Am 11. Juli treffen sich die Meutehalter Deutschlands wieder zu ihrer jährlichen Junghundeschau, ausgerichtet vom Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdverein am Haus Schwarzenstein in Hünxe-Drevenack. Das Richtergremium dafür wird dieses Mal wieder international besetzt sein. Bjorn van Vlerken aus Belgien wird neben Alexandra Baum (Bedburg-Hau) die Foxhounds bewerten und Robert Zurl (Bergheim) rangiert wieder die Beagles. Van Vlerken wird auch als Co-Kommentator neben dem DSJV-Zuchtwart Chris Gabrielse agieren. Im Ring der Beagles wird Dr. Michael Weiler am Mikrofon stehen und die Bewertungen transparent machen, die mindestens „genügend“ sein müssen, damit ein Eintrag im Stammbuch des Jagdgebrauchshundevereins (JGHV) erfolgen kann.

Sieben Meuten stellen insgesamt 47 Foxhounds vor, dabei sind die 26 Hündinnen in der Überzahl. Die Beagles kommen aus vier verschiedenen Meuten: 13 Rüden gegenüber zwölf Hündinnen. Bewertet wird in vier Klassen, wobei die jungen Hunde im Alter bis zu 25 Monaten das größte Interesse finden. „Passer“ sind in der Koppelklasse gewünscht: je ähnlicher ein Paar umso mehr spricht es für ein Gleichmaß in der gesamten Meute.

Bereits am Freitag, 10. Juli, werden ab 17 Uhr alle Hunde dem Tierarzt vorgestellt und die Piköre kommen zu einem Meinungsaustausch zusammen. Die Bewertung am Samstag gipfelt in der Wahl der Champions und der Schwarzensteiner Siegerkoppel. Außerdem geht es um den Wanderpokal für den besten Wurf. 

Text: Petra Schlemm
Foto: Thomas Ix

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Gut versichert

Hohe Absicherung unverzichtbar: Tierhüter-Haftpflichtversicherung

Wer einen Pferdebetrieb führt oder als Pferdewirt/in tätig ist, übernimmt täglich Verantwortung für die anvertrauten Tiere. Pensionspferde stellen nicht nur einen erheblichen wirtschaftlichen Wert dar – für ihre Besitzer sind sie oftmals langjährige Partner mit einem unschätzbaren ideellen Wert. Umso gravierender können die Folgen sein, wenn einem Pferd während der Betreuung ein Schaden entsteht.

Beispiel: Beim Ausmisten der Boxen bleibt eine Mistkarre versehentlich im Stallgang stehen. Ein Pensionspferd erschrickt, springt über das Hindernis und verletzt sich dabei schwer. Die Tierärztin diagnostiziert eine schwere Ataxie – eine dauerhafte Schädigung des Nervensystems. Schnell stellt sich die entscheidende Frage: Wer haftet für den entstandenen Schaden?

Während sich ein Pferd in der Obhut eines gewerblichen Pferdebetriebes befindet, trägt der Stallbetreiber eine besondere Verantwortung. Entstehen während der Verwahrung, Versorgung oder Betreuung Schäden am anvertrauten Tier, spricht man von Obhutsschäden oder auch Schäden an Pensionspferden. Die daraus resultierenden Schadenersatzforderungen können schnell erhebliche Summen erreichen. Neben hohen Tierarztkosten können Wertminderungen, Nutzungsausfälle oder im schlimmsten Fall der Tod des Pferdes zu erheblichen finanziellen Belastungen führen.

Was viele Pferdebetriebe nicht wissen: Obhutsschäden sind in vielen Betriebshaftpflichtversicherungen nicht automatisch mitversichert. Häufig besteht gar kein Versicherungsschutz oder nur gegen einen zusätzlichen Beitrag und mit vergleichsweise niedrigen Versicherungssummen. Gerade bei hochwertigen Sport- und Zuchtpferden reichen aber geringe Deckungssummen häufig nicht aus. Eine bedarfsgerechte Absicherung sollte deshalb nicht nur den Einschluss von Obhutsschäden vorsehen, sondern auch eine ausreichend hohe Versicherungssumme bieten.

Schütz & Thies Versicherungskontor KG bietet eine Besonderheit am Markt: Über speziell auf Pferdebetriebe abgestimmte Versicherungslösungen können Obhutsschäden an Pensionspferden mit einer Versicherungssumme von bis zu 250.000 Euro je Schadenfall abgesichert werden.

 Bereits ab etwa 20 Euro pro Pensionspferd und Jahr lässt sich der Einschluss von Obhutsschäden bei spezialisierten Versicherungslösungen realisieren.

Schütz & Thies → 

Qualifiziert fürs Berufsreiter-Finale

In Brunnthal, bei BBR-Vorstandsmitglied Ulrich Rasch, wurde die zweite Qualifikation für das bundesweite Championat der Berufsreiter Dressur ausgetragen. Fürs Finale, das im Rahmen des Bundeschampionats in Warendorf stattfindet, haben sich zwei weitere Reiterinnen und ein Reiter qualifiziert: 

Ines Fleischmann mit George Clooney/High Noon 
Isabella John auf Din Diegos 
Ferdinand Csaki mit Stone Island 

Somit haben diese drei sowie Pia Hesse-Wischerath mit Franco Salentino, Sabrina Geßmann auf Rockyna und Therese Nilshagen (SWE) mit Bellany aus der ersten Qualifikation in Haftenkamp bisher ein Ticket für das Berufsreiterchampionat-Finale gelöst.

Die dritte Station auf dem Weg ins Finale findet kommendes 
Wochenende in Neu-Anspach statt.

Deutscher Reiter- und Fahrer-Verband
Bundesvereinigung der Berufsreiter
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Impressum

Herausgeber: Deutscher Reiter- und Fahrer-Verband (DRFV) und Bundesvereinigung der Berufsreiter (BBR) im DRFV

Verantwortlich für den Inhalt: Hubertus Schmidt, Hannes Müller, Carolin Lux

Geschäftsführerin: Carolin Lux (DRFV und BBR)

DRFV e.V.
Münsterweg 57
48231 Warendorf

Kontakt: 
info@drfv.de, 0160-5815866
geschaeftsstelle@berufsreiterverband.de, 05423-9516606

Amtsgericht Münster
Vereinsregister-Nr. 60977

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