Aktuelles im September

Liebe Mitglieder,

nicht nur für die dreijährigen Reitpferde gab es dieses Jahr beim Bundeschampionat in Warendorf einen neuen Modus, auch die Pferde- und Gebisskontrollen waren neu geregelt. Bisher wurden die Kontrollen im Nachgang durchgeführt, wenn die Prüfung bereits absolviert war. 
Das hieß, die Springpferde wurden direkt nach der Prüfung am Ausritt des Parcours kontrolliert, mitten im Trubel und noch voller Adrenalin. In diesem Jahr fanden die Kontrollen zum ersten Mal bereits im Vorfeld statt in ausgewiesenen Bereichen, in allen Disziplinen. Dieses Vorgehen unterstütze ich voll und ganz. 

Zum einen finden die Kontrollen im Vorfeld mit sehr viel mehr Ruhe statt und zum anderen passiert es dann im Zweifelsfall nicht, dass ich erst meine Prüfungsrunde absolviere und hinterher disqualifiziert werde, zum Beispiel wegen offenen Maulwinkeln.

Das habe ich beim Preis der Besten in diesem Jahr erlebt. Dort hat eine Children-Reiterin ihre beiden Finalrunden gedreht und wurde danach aus der Wertung genommen, weil die Maulwinkel ihres Ponys offen waren. Es gab viele Diskussionen, Tränen und Enttäuschung. Auf diese Art und Weise verlieren wir unseren motivierten Nachwuchs. 

Das kann man doch verhindern, indem man schon im Rahmen des Vet Checks eine Maulkontrolle durchführt. Das macht viel mehr Sinn. Auch für das Pferd. Im Nachhinein hat ein Pferd in Sachen Tierwohl nichts von einer Kontrolle. Und mit Vorabkontrollen kann man Außenstehenden die Entscheidungen viel besser erklären und transparent kommunizieren – darum geht es ja auch.

 

Herzlichst Ihr

Jan Wernke
Vorsitzende der Fachgruppe
Springen/Club deutscher Springreiter

 


DRFV/BBR

Vergoldete Pferdewirte

Bei der WM in Aachen war die Welt zu Gast bei uns – und wir haben der Welt gezeigt, wie einzigartig, erfolgreich und pferdegerecht unser Ausbildungssystem ist. Allen voran Katharina Hemmer und Hubertus Schmidt (Dressur) sowie Julia Krajewski (Vielseitigkeit). Außerdem ein paar Worte dazu von Karl-Heinz Streng (Video). 

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Deutscher Traditionsfahrerverband

10 Jahre DTV

Zehnjähriges Bestehen des Deutschen Traditionsfahrerverbandes (DTV): Präsidentin Birgit Hessling-Sicker lädt ein am 12. September in das ehemalige Rheinische Landgestüt Wickrath/Mönchengladbach. Es werden historische Anspannungen im Ein-, Zwei- und Vierspänner gezeigt. Nach einer Festrede des DTV-Gründungspräsidenten Siegward Tesch, geht es zum gepflegten gemeinsamen Abendessen im alten Landstallmeisterhaus.

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Fachgruppe Fahren

Fahrsport trifft neue Perspektiven 

Was passiert, wenn Fahrer, Trainer, Züchter, Richter, junge Leute und alte Hasen ein Wochenende lang zusammenkommen? Im besten Fall genau das, was sich die Fachgruppe Fahren für die Jahrestagung 2026 vorgenommen hat: Zuschauen, zuhören, diskutieren – und Zeit nehmen für die Fragen, die den Fahrsport heute und morgen bewegen.

Vom 9. bis 11. Oktober 2026 trifft sich die Fachgruppe bei Sportpferde Brähler in Herbstein im Vogelsbergkreis. 

Geplant sind kurzweilige Vorträge (Exterieurmerkmale erfolgreicher Reit- und Fahrpferde, Exterieur verstehen, Blick zur Weltspitze und aktuelle Entwicklungen), eine Hengstpräsentation und eine Praxisdemonstration (Wenn Reitpferde gefahren und Fahrpferde geritten werden) sowie zwei Podiumsdiskussionen zur Generation Zukunft und zum Sport für das ganze Leben.

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Bayerischer Berufsreitertag

Der Berufsreiter 
von morgen?

Freuen Sie sich auf einen spannenden Berufsreitertag am 12. Oktober in Ansbach mit praxisnahen Impulsen zu erfolgreichem Schulbetrieb und Selbstständigkeit im Beruf. Außerdem geben renommierte Referenten aus Zucht, Sport und Praxis Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Pferdezucht. 

Programm
„Schulbetrieb von heute“
„Wie werde ich selbstständig?“
„Exterieurbeurteilung – Welche Stärken und Schwächen beeinflussen die Tauglichkeit des Reitpferdes?“
„Das Fundament“
„Exterieurbeurteilung in der Praxis“
Podiumsdiskussion: „Wie sieht der Berufsreiter von morgen aus?“

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Azubi Fit

Gute Ernährung 
= mehr PS 

Die BBR Online-Seminarreihe Azubi Fit konzentriert sich am 2. November auf das Thema „Azubigesundheit“ mit Anne Isabel Tebbe von der SVLFG.
Es geht um Bausteine einer leistungserhaltenden Mahlzeit, kostengünstige und leistungssteigernde Mealprep, Ernährung und Wohlbefinden und einen Exkurs zu Energydrinks. Praxisnah, alltagstauglich und gut für den Geldbeutel. Alle Auszubildenden der BBR sind herzlich dazu eingeladen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

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Kindgerechter Unterricht

Ponywelt erleben

Am 2. und 3. November startet die Weiterbildung in Bensheim mit Ulrike Mohr für Ausbilderinnen und -ausbilder, die neue und moderne Unterrichtskonzepte entwickeln und praktisch umsetzen möchten – vor allem für das Reiten im frühen Kindesalter.

Termine
Modul 1 (Online)
2.- 3. November (10-18 Uhr)

Modul 2 (Präsenz)
7. Dezember (10-18 Uhr) 
8. Dezember (9-15 Uhr)

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BBR

Tipps für die Abschlussprüfung

Auszubildende Pferdewirte der Fachrichtung Pferdehaltung & Service bekommen am 4. November in Langenfeld Tipps für ihre Abschlussprüfung. 
Die Themen:
• korrektes Longieren
• effektives Bewegen der Pferde unter dem Sattel
• ergebnisorientierte Fachgespräche

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BBR

Geeignet als Pferdewirt?

Am 7. und 8. November stellen sich die herausragenden Interessenten der Berufsinformationstage dem Eignungstest an der Deutschen Reitschule in Warendorf. 
Ziel ist es herauszufinden, ob die Bewerber für diesen anspruchsvollen und vielschichtigen Beruf des Pferdewirts geeignet sind. 

Inhalte: Schriftlicher Test, Gesprächsrunde, Fitnesstest, Mithilfe im Stall. Je nach Fachrichtung: Reiten (Dressurreiten mit Pferdewechsel/Gymnastikspringen) bzw. Vormustern/Beurteilen eines Pferdes.

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BBR/Hippolini

Hippolini-Lehrkraft werden

Der Hippolini-Verband startet einen Ausbildungsgang 2027 für die pädagogisch fundierte Hippolini-Lehrmethode in Darmstadt in Kooperation mit der BBR.

Es geht um neue Wege für eine zukunftsfähige Reitschule und ein modernes Ausbildungskonzept, das Kinder, Ponys und wirtschaftlichen Erfolg gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt.

Am 9. November gibt es eine kostenlose Online-Infoveranstaltung. Erfahren Sie mehr über das Hippolini Ausbildungskonzept und den exklusiven Ausbildungsgang 2027, Ablauf, Inhalte und Voraussetzungen.

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Online-Seminar

Chancen durch Digitalisierung

Am 12. November steht das Live Online-Seminar „Chancen durch Digitalisierung für Pferdebetriebe“ von Pferdebetrieb an. Referent ist Dr. Werner Schade.
Sie erfahren, wie Sie Abläufe neu strukturieren, welche digitalen Tools echten Mehrwert liefern, wie Künstliche Intelligenz sinnvoll eingesetzt werden kann und wie Sie Kostenstrukturen gezielt optimieren.
Sie verlassen das Modul mit einem klaren Plan, wie Sie Ihren Betrieb zukunftssicher aufstellen.

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BBR

Mit Pferden arbeiten

Wer Interesse am Beruf Pferd hat, sollte sich den 17. September und 
18. November vormerken. An beiden Abenden organisiert die BBR eine Online-Informationsveranstaltung. 
Vertreter der BBR, der Landwirtschaftskammer und Berufsschule sowie ein Ausbilder werden zu den Themen Berufsbild, persönliche Voraussetzungen, Ausbildung, Arbeitsalltag, Ausbildungsbetrieb und -vertrag und auch Berufsaussichten sprechen.

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Online-Seminar

Hessisches Springforum

Zum hessischen Springforum 
am 22. November in Darmstadt hat die BBR drei hochkarätige Pferdepersönlichkeiten eingeladen: Springprofi David Will, Parcourschef Ralf Hollenbach und Springrichter Hubert Uphus. 
Sie arbeiten gemeinsam mit ausgesuchten Reitern und Pferden von der Springpferdeprüfung Kl. A über Stilspringen bis zum internationalen Championat.

Anmeldung folgt zeitnah.


Ehrung

Stensbeckfeier 2026

Die Ehrung der jahrgangsbesten Pferdewirtinnen und Pferdewirte findet dieses Jahr am 26. November in Warendorf statt. 
Weitere Infos folgen.

Ehrung

Zur Reitmeisterin ernannt: 
Sandra Auffarth

Sandra Auffarth hat die höchste Auszeichnung erhalten, die es im deutschen Pferdesport gibt und die nur wenigen herausragenden Ausbilderpersönlichkeiten bisher zuteil wurde: Sie ist zur Reitmeisterin ernannt worden. Die erfolgreiche Spring- und Vielseitigkeitsreiterin hat die Ehrung im Rahmen der Al Shira’aa Bundeschampionate vor großem Publikum entgegengenommen.

Schon als Ponyreiterin und später als Juniorin und Junge Reiterin machte Sandra Auffarth auf sich aufmerksam. Nach dem Abitur führte ihr Weg nach Warendorf in die Perspektivgruppe. Dort absolvierte sie parallel ihre Ausbildungen zur Pferdewirtin sowie zur Sport- und Fitnesskauffrau. Sowohl die Pferdewirt- wie auch die Meisterprüfung (Klassische Reitausbildung) schloss sie mit Auszeichnung ab. 2014 übernahm sie die Leitung des Betriebs ihrer Eltern in Bergedorf.

Mit Opgun Louvo, „Wolle“, gewann sie 2011 bei der EM Teamgold und Einzelsilber, 2012 bei den Olympischen Spielen in London Teamgold und Einzelbronze sowie 2014 bei der WM Team- und Einzelgold. 2015 folgten erneut Teamgold und Einzelsilber, 2016 gewann sie bei den Olympischen Spielen in Rio mit der deutschen Mannschaft Silber. 2022 holte sie mit Viamant du Matz erneut WM Teamgold in Pratoni del Vivaro, 2023 kamen Team-Silber und Einzel-Bronze hinzu.

Heute ist vor allem Springsport ein wichtiger Bestandteil von Sandra Auffarths Lebensweg. Mit der selbst gezogenen Stute La Vista erreichte sie mehrfach vordere Platzierungen beim Hamburger Spring-Derby und wurde dort wiederholt mit Stilpreisen ausgezeichnet. Mit Quirici H trug sie bereits zu einem 
Nationenpreis-Sieg bei.

Doch die Ehrung in Warendorf galt ausdrücklich nicht allein den sportlichen Erfolgen von Sandra Auffarth. Im Mittelpunkt stand vielmehr ihre Persönlichkeit als Ausbilderin, ihr Verständnis für klassische Reitausbildung und ihre Fähigkeit, Pferde verantwortungsvoll bis in den Spitzensport zu entwickeln. Besonders hervorgehoben wurde in der Laudatio von Thies Kaspareit Auffarths Art, mit Pferden zu arbeiten. „Harmonie mit dem Pferd – Sandra Auffarth lebt das jeden Tag.“ Genau diese Haltung mache sie zum Vorbild – im Sattel, im Umgang mit den Pferden und in der Ausbildung.

„Besonders zeichnet dich aus, dass du deine Gedanken und dein Gefühl was du als Ausbilderin und beim Reiten auf dem Pferd hast, sehr gut in Worte fassen kannst, um es an deine Schüler oder an Zuhörer auf Seminaren und Kongressen weiterzugeben. Mit all deinem Tun bist du zum nationalen und internationalen Vorbild geworden“, so Thies Kaspareit.

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Bundeschampionat Fahren

Härtetest in Moritzburg

Sonne, Regen und Sturmböen – und Public Viewing der Aachener WM-Entscheidung: das Wochenende der Moritzburger Championatstage im Sächsischen Landgestüt unweit von Dresden hatte alles zu bieten. So, als sollte dies der Stresstest für die 2028 am selben Ort stattfindenden FEI-Weltmeisterschaften der Jungen Fahrpferde sein. Vor allem aber gab es guten Fahrsport mit vielen gut ausgebildeten und Potenzial versprechenden Pferden und Ponys. DRFV- und BBR-Mitglieder waren dabei an den Leinen besonders erfolgreich.

Dominik Lübbecke konnte nach längerer Abstinenz wieder einmal die Fahne des NRW-Landgestüts – das aktuell sein 200-jähriges Bestehen feiert – hochhalten und den siebenjährigen, bereits unter dem Sattel erfolgreichen Landbeschäler Litus von Licosto zum Bundeschampion pilotieren. Marlen Fallak konnte bei den Schweren Warmblütern, die ein eigenes Championat austragen, gleich zwei Champions stellen: bei den älteren (6-/7jährig) auf Niveau der Kl. M den siebenjährigen Wallach Vittesko von Vittaro Therkulies und bei der jüngeren (4-/5jährig) die selbst gezogene Stute Tesslana von Loriot, mit deren Mutter die Fahrein nicht nur Bundeschampionats-Siegerin, sondern auch international erfolgreich war.

Bei den Fahrponys ging das Championat der jüngeren an Kathrin Karossers Haflingerhengst Schamu, das der älteren an Bettina Winklers Reitpony-Wallach Ninnolo. Die Schärpe der vier- und fünfjährigen Deutschen Reitpferde errang der Hannoveraner-Wallach Bangor von Best of Gold mit Lea Marie Hemken, der mittels Green Card des Bundestrainers die Starterlaubnis erhalten hatte, nach dem Fremdfahrertest durch Warendorfs Obersattelmeister Christian Koller.

Gut versichert

Pferdehaftpflicht: Auf den richtigen 
Schutz kommt es an

 

Ein Pferd bringt für seine Halterin oder seinen Halter eine besondere Verantwortung mit sich. Jedes Pferd kann sich erschrecken, losreißen oder unvorhersehbar reagieren. Entsteht dabei ein Schaden, können die finanziellen Folgen erheblich sein. Für Pferdehaltende gehört die Pferdehaftpflichtversicherung deshalb zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. 

Grundlage hierfür ist die sogenannte Gefährdungshaftung nach § 833 BGB. Bei privat gehaltenen Pferden kann die Halterin oder der Halter grundsätzlich für Schäden haften, die durch das typische tierische Verhalten seines Pferdes entstehen – auch wenn ihn persönlich kein Verschulden trifft. Gerade bei schweren Personenschäden können schnell Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe entstehen. Eine ausreichend hohe Versicherungssumme ist daher besonders wichtig.

Eine gute Pferdehaftpflichtversicherung sollte jedoch mehr bieten als eine hohe Versicherungssumme. Entscheidend ist, dass der Vertrag zum tatsächlichen Alltag mit dem Pferd passt. Besonders wichtig ist beispielsweise der Versicherungsschutz für Fremdreiter und Reitbeteiligungen. Verletzt das Pferd eine Reitbeteiligung oder einen anderen Reiter, können erhebliche Schadenersatz- und Regressansprüche entstehen. Der Versicherungsschutz sollte deshalb auch diese Konstellationen ausdrücklich berücksichtigen.

Für Pferdehaltende, die ihr Pferd in einem fremden Stall eingestellt haben, sind zudem Mietsachschäden an Stallungen, Boxen, Reithallen oder Einzäunungen ein wichtiger Bestandteil des Versicherungsschutzes. 
Auch weitere Risiken – beispielsweise ungewollte Deckakte, Flurschäden oder die Teilnahme an Veranstaltungen – sollten je nach Nutzung des Pferdes geprüft werden.

Achtung: Bei älteren Versicherungsverträgen können wichtige Deckungsbausteine fehlen oder Versicherungssummen nicht mehr zeitgemäß sein. 
Eine regelmäßige Überprüfung bestehender Verträge ist daher sinnvoll.

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Deutsche Schleppjagdvereinigung

Aus Einsteigern werden Jagdreiter

Reiter „abholen“, um sie für die Schleppjagd zu begeistern. Das bieten die deutschen Meuten seit Jahren mit Lehrgängen und Einsteigerangeboten – und sehen den Erfolg auch in ihren Mitgliederlisten. In vier Kursen, jeweils über mehrere Tage und mit einer „richtigen“ Schleppjagd am Ende, unterweist der Schleppjagdverein von Bayern seit Jahren um die 100 Teilnehmer, die in Pöttmes die „Freiheit im Galopp“ kennenlernen: Schnelles Reiten in der Gruppe auch über Hindernisse, Sicherheitserfordernisse, Wissen um die Hunde und die Traditionen des „Sport in Rot“ sind die Lerninhalte. Daraus hat der knapp 500 Mitglieder zählende Verein auch wieder neue Unterstützer gewonnen. „Über diese Kurse gelingt es uns immer wieder, den Mitgliederbestand konstant zu halten“, betont der Master Toni Wiedemann. 

Gut eingeschlagen hat auch ein Einsteigerkurs bei der Vogelsberg-Meute. Philipp Jakob, der Hunting-Referent der Deutschen Schleppjagdvereinigung, hat am ersten August-Wochenende zwanzig Kursteilnehmer trainiert. Die Hälfte war bereits Mitglied des Schleppjagdvereins, und aus der anderen Hälfte sind drei Einzel- und eine Familienmitgliedschaft erwachsen. „Das hat sich gelohnt“, freut sich die Geschäftsführerin Michaela „Micky“ Gindert. 

Die Niedersachsenmeute bietet seit Jahrzehnten in den jagdfreien Monaten bis zu viermal im Jahr „Jagdreitertage“ von Freitag bis Sonntag an, bei denen auch Neulinge willkommen sind. Bis zu 100 Teilnehmer sind dort oft mit dabei, davon 15 Prozent Nicht-Mitglieder, die „einfach mal schnuppern“ wollen und sich dann dem Schleppjagdverein anschließen. Das Konzept hat auch in diesem Jahr wieder gewirkt – allerdings mit Abstrichen, und nicht wegen Versäumnissen der Veranstalter. Vielmehr stand der Truppenübungsplatz in Dorfmark als Trainingsgelände nur bedingt zur Verfügung, sodass ein Kurs ganz entfallen und zwei weitere auf andere Termine verlegt werden mussten. „Das hat einige Absagen gekostet“, bedauert Celestina Löbbecke, die als Master die Jagdreitertage leitet. 

Text: Petra Schlemm
Foto: SvB

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Deutscher Reiter- und Fahrer-Verband
Bundesvereinigung der Berufsreiter
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Impressum

Herausgeber: Deutscher Reiter- und Fahrer-Verband (DRFV) und Bundesvereinigung der Berufsreiter (BBR) im DRFV

Verantwortlich für den Inhalt: Hubertus Schmidt, Hannes Müller, Carolin Lux

Geschäftsführerin: Carolin Lux (DRFV und BBR)

DRFV e.V.
Münsterweg 57
48231 Warendorf

Kontakt: 
info@drfv.de, 0160-5815866
geschaeftsstelle@berufsreiterverband.de, 05423-9516606

Amtsgericht Münster
Vereinsregister-Nr. 60977

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