Seit dem 1. Januar 2026 gilt die Leistungsprüfungsordnung (LPO) 2026. „Die Grundlage dafür, welche Ausrüstung auf dem Turnier erlaubt ist, bildet die klassische Reitlehre, also die Richtlinien für Reiten und Fahren. Die Verantwortung, auf dem Turnier die korrekte Ausrüstung zu wählen, liegt bei jedem einzelnen Teilnehmer. Für einen zukunftsfähigen Turniersport sind eine gute Ausbildung von Pferd und Reiter das A & O“, erklärt Leonie Kalthoff, Leiterin des FN-Teams Turniersport.

Die wichtigsten, disziplinübergreifenden Neuerungen 

Sporen

  • Die maximale Sporenlänge wurde in allen Disziplinen auf vier Zentimeter reduziert. Wichtig: Gemessen wird die Länge ab dem Stiefel.
  • Rädchensporen mit Zacken sind nicht mehr zulässig.

Fliegenschutz
Nosecover

  • erstmals sind Nosecover disziplinübergreifend in allen Leistungsprüfungen zugelassen, auch in der Dressur

Fliegenmaske

  • eine netzartige Fliegenmaske ist auf dem Vorbereitungsplatz zugelassen, jedoch nicht beim Überwinden von Hindernissen
  • das Ausdruckverhalten des Pferdes muss beurteilt werden können

Hufschuhe

  • Hufschuhe sind grundsätzlich erlaubt, sofern sie fachgerecht angebracht sind. Die Ausnahme bilden Basis- und Aufbauprüfungen.

Zäumungen

  • Das Umwickeln des Mundstückes mit Latex ist zugelassen, dabei müssen vorgegebene Gebissstärken inklusive Latex erhalten bleiben
  • in Prüfungen, in denen Stangengebisse nicht zulässig sind, muss es so umwickelt sein, dass es nicht zur Stange wird.

Nasentape

  • ist disziplinübergreifend zugelassen

Alle weiteren Neuerungen sind zu finden im LPO-Ausrüstungskatalog 2026, den es zum kostenlosen Download gibt.