Die „große Liebe zu kleinen Pferden“ steht im Mittelpunkt eines Vortragsnachmittags am 13. September im Deutschen Pferdemuseum in Verden. Ab 14 Uhr nimmt der österreichische Autor und Hippologe Martin Haller die Museumsgäste mit auf eine Reise zu den britischen Inseln, auf eine kurzweilige bebilderte Exkursion in die Welt der Ponyrassen.

Viele erfolgreiche Reiter erwarben sich ihre „ersten Sporen“ im Sattel eines Ponys. Fritz Thiedemann, Hans-Günther Winkler, John Whitaker, Alexandra Lederman, Ulrich Kirchhoff, Marcus Ehning und viele andere fingen auf kleinen Pferden an… „Mit Ponys aufzuwachsen, sie zu pflegen und auf und mit ihnen herumzutollen ist einfach lustiger, als auf einem riesigen Schulpferd endlos Runden in der Reithalle zu drehen“, so Haller. Aber nicht nur junge Reiter haben Freude an den kleinen Pferden, auch viele Erwachsene sehen im Pony einen passenden Freizeitpartner.

In vielen europäischen Ländern begann die Zucht und Verbreitung der diversen Ponyrassen mit Importen von den Britischen Inseln. Meist waren dies Shetland Ponys, denen aber bald andere folgten. Die Rassen Dartmoor, Welsh, Connemara und New Forest sind im deutschen Sprachraum weithin bekannt, inzwischen stießen Highland, Fell und Dales hinzu. Einige andere britische Rassen, wie etwa Exmoor, Kerry Bog oder Hackney Pony sind noch relativ unbekannt. Irische Tinker, die man zu den Kleinpferden zählen kann, erleben eine unglaubliche Popularität. Die Vielfalt an britischen Ponyrassen macht es leicht, für jeden Zweck und jeden Geschmack die passende zu finden.

Das Publikum darf sich auf einen kurzweiligen und interessanten Nachmittag in der einmaligen Kulisse der Hippologischen Bibliothek im Deutschen Pferdemuseum freuen. Karten sind an der Tageskasse für 10 Euro/Person erhältlich (Museumeintritt inklusive). Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, so dass eine Anmeldung unter Tel.: 04231/807140 erforderlich ist.

 

Foto: M. Haller