Sonne, Regen und Sturmböen – und Public Viewing der Aachener WM-Entscheidung: das Wochenende der Moritzburger Championatstage im Sächsischen Landgestüt unweit von Dresden hatte alles zu bieten. So, als sollte dies der Stresstest für die 2028 am selben Ort stattfindenden FEI-Weltmeisterschaften der Jungen Fahrpferde sein.
Vor allem aber gab es guten Fahrsport mit vielen gut ausgebildeten und Potenzial versprechenden Pferden und Ponys. DRFV- und BBR-Mitglieder waren dabei an den Leinen besonders erfolgreich.
Die Siegerinnen und Sieger
Dominik Lübbecke konnte nach längerer Abstinenz wieder einmal die Fahne des NRW-Landgestüts – das aktuell sein 200-jähriges Bestehen feiert – hochhalten und den siebenjährigen, bereits unter dem Sattel erfolgreichen Landbeschäler Litus von Licosto zum Bundeschampion pilotieren. Marlen Fallak konnte bei den Schweren Warmblütern, die ein eigenes Championat austragen, gleich zwei Champions stellen: bei den älteren (sechs- und siebenjährig) auf Niveau der Kl. M den siebenjährigen Wallach Vittesko von Vittaro Therkulies und bei der jüngeren (vier- und fünfjährig) die selbst gezogene Stute Tesslana von Loriot, mit deren Mutter die Fahrerin nicht nur Bundeschampionats-Siegerin, sondern auch international erfolgreich war.
Bei den Fahrponys ging das Championat der jüngeren an Kathrin Karossers Haflingerhengst Schamu, das der älteren an Bettina Winklers Reitpony-Wallach Ninnolo. Die Schärpe der vier- und fünfjährigen Deutschen Reitpferde errang der Hannoveraner Wallach Bangor von Best of Gold mit Lea Marie Hemken, der mittels Green Card des Bundestrainers die Starterlaubnis erhalten hatte, nach dem Fremdfahrertest durch Warendorfs Obersattelmeister Christian Koller.



Alle Fotos: Rolf Schettler
