Beim Bundesberufsreitertag in Aachen mit DRFV-Programm stand der Sonntag ganz im Zeichen der klassischen Ausbildung. Zur Diskussion auf dem Podium saßen Reitmeister Hubertus Schmidt und Dressur Europameisterin Katharina Hemmer, Springexperte Lars Nieberg, Vielseitigkeitsprofi Jérôme Robiné und der Fahrer und Fahr-Richter Franz Schiltz. Alle waren sich einig, dass die klassische Ausbildung die Grundlage für alle Pferde, für alle Disziplinen ist. Ein Fundament, auf dem man das Training aufbaut. Dabei sind die ersten zehn Minuten einer Trainingseinheit immer gleich, egal ob bei einem Freizeit- oder Grand Prix-Pferd. Das Wichtigste sei, dass die Losgelassenheit auf dem gesamten Weg nicht verloren geht. Grundsätzlich sollte man sich mit dem Pferd auseinandersetzen, sich Zeit nehmen und auf das Pferd individuell eingehen. Junge Pferdemenschen sollten Reiten lernen, um das Reiten zu lernen, nicht für den Erfolg. Ausbilderinnen und Ausbilder sollten ihre Vorbildfunktion leben, Werte weitergeben, auf die Basis achten und Möglichkeiten schaffen, dass Kinder ans Pferd kommen.








